Innenstadt

Die Innenstadt von Wesel

Die   Innenstadt   von   Wesel   erstreckt   sich   vom   Bahnhof   bis zum   Rhein.   Dazu   gehört   auch   die   alte   Zitterdelle   an   der Bundesstraße   8.   Neu   ist   die   Rheinbrücke,   die   jetzt   das Unikum   aus   dem   2.   Weltkrieg   ablöste,   das   eigentlich   nur ein    Provisorium    sein    sollte.    Fast    70    Jahre.    Besonders fallen   einem   in   der   gesamten   Stadt   aufgestellte   Esel   auf. Schon als Kind lernte wir: “Wie heißt der Bürgermeister von Wesel?”  Na? .......

Was es sonst noch so alles zu sehen gibt....

Kultur und Sehenswürdigkeiten   Theater          und          Konzerte.          Die „Niederrheinhalle“   auf   dem   Fusternberg ist              Veranstaltungsort              für Großveranstaltungen    wie    Messen    und Tagungen.            Im            „Städtischen Bühnenhaus“   finden   Theatergastspiele, Sinfonie-    und    Kammerkonzerte    statt. Die        Weseler        Dom-Konzerte        im Willibrordi-Dom   und   die   Konzerte   in   der Aula    der    Musik-    und    Kunstschule    im Zitadellen-Komplex        ergänzen        das Angebot.   In   den   Außenbezirken   gibt   es   ebenfalls   ein   reges   künstlerisches   Angebot. Hierzu   zählen   die   Konzerte   in   beiden   Bislicher   Kirchen   des   Vereins   Pro   Musica   und die Kulturreihe Kleinod der Evangelischen Kirchengemeinde Büderich. EselRock-Festival    einmal    jährlich    findet    seit    2007    in    Wesel    unter    dem    Namen EselRock    ein    Open-Air-Festival    mit    freiem    Eintritt    statt,    organisiert    von    einem ehrenamtlichen   Team   in   Zusammenarbeit   mit   der   Stadt   Wesel.   Laut   Aussage   der Veranstalter wurden 2010 und 2011 über zehntausend Besucher gezählt. Stadtbücherei, Stadtarchiv Die   Stadtbücherei   Wesel   befindet   sich   auf   zwei   Etagen   im   Rathauskomplex   der Stadt.   In   der   ersten   Etage   befindet   sich   der   Kinder-   und   Jugendbereich   und   in   der zweite    Etage    die    Erwachsenenliteratur    sowie    Fachliteratur    zu    unterschiedlichen Bereichen.    Insgesamt    verfügt    die    Stadtbücherei    Wesel    über    mehr    als    100.000 Medieneinheiten.      Das      Stadtarchiv      im      Zitadellen-Komplex      bietet      einen umfangreichem     Archivbestand     (Urkunden     und     Schriften     seit     1241).     Ihm angeschlossen ist eine Restaurierungswerkstatt. Museen Das Städtische Museum verfügt über drei Abteilungen: die Galerie im „Centrum“ mit wechselnden Ausstellungen und der         Dauerausstellung „Weseler Silber“ und „Eidesleistung“ im Zitadellen-Komplex über o die Abteilung Schill-Kasematte und o die Abteilung Festungsgeschichte.   Denkmal für die Schillschen Offiziere Die   Galerie   bietet   regelmäßig   vier   bis fünf   Wechselausstellungen   mit   Werken vorwiegend     regionaler     Künstler     und (kunst)historischer   Thematik.   Mit   zwei Ausstellungen        ist        jeweils        der Niederrheinische   Kunstverein   Wesel   e. V.     vertreten.     Ein     separater     Raum beinhaltet    Tafelmalereien    von    Weseler und    niederrheinischen    Künstlern    des Spätmittelalters.    Unter    anderem    sind dort    das    Weseler    Gerichtsbild    aus    den Jahren   1493/94   von   Derik   Baegert   zu   sehen,   kleinere   Tafeln   seines   Sohnes   Jan Baegert   sowie   Werke   Joos   van   Cleves,   Bartholomäus   Bruyn   d.Ä.   und   dessen   Sohn Bartholomäus   Bruyn   d.J..   Daneben   wird   der   Bestand   historischen   Weseler   Silbers vom 16. bis 20. Jahrhundert gezeigt. In   der   Schill-Kasematte,   den   zwei   Kasematten-Räumen   des   Zitadellen-Haupttores, befindet   sich   der   Ort,   an   den   die   11   Schillschen   Offiziere   nach   ihrer   Gefangennahme in    Stralsund    gebracht    und    abgeurteilt    wurden.    Eine    Dokumentation    zeigt    die Hintergründe    und    Zusammenhänge    der    damaligen    Ereignisse    um    den    Aufstand gegen    Napoléon    Bonaparte    im    Jahre    1809.    Zum    Gedenken    der    11    Schillschen Offiziere   wurde   am   31.   März   1835   ein   Denkmal   nach   den   Plänen   Karl   Friedrich Schinkels an ihrem Hinrichtungs- und Begräbnisort in den Lippe¬wiesen aufgestellt. Die   Abteilung   Festungsgeschichte   des   Städtischen   Museums   im   Zitadellen-Komplex zeigt     historische     Dokumente,     Gebrauchsgegenstände,     Waffen     und     bildliche Darstellungen   und   gibt   so   einen   kurzen   Überblick   der   Entwicklung   Wesels   von   der befestigten Stadt des Mittelalters bis inklusive des Ersten Weltkrieges. Im   Preußen-Museum   Wesel   im   Zitadellen-Komplex   wird   die   300-jährige   Geschichte Brandenburg-Preußens   sowie   ihr   Einfluss   auf   das   Rheinland   und   Wesel   gezeigt.   Auf 2000   m²   Ausstellungsfläche   werden   die   Geschichte   des   Rheinlandes   zu   Beginn   des 17.   Jahrhunderts,   Kirchen-   und   Bildungsgeschichte   im   19.   Jahrhundert   bis   hin   zur Rolle Preußens in der Weimarer Republik und im Nationalsozialismus dargestellt. Das   Alte   Wasserwerk   ist   ein   technisches   Denkmal   und   vermittelt   einen   Eindruck   der Wasserversorgung    der    Stadt    Wesel    von    1886    bis    1956.    Die    Pumpen    des Wasserwerks    wurden    bis    1924    mit    Dampfkraft    und    dann    mit    Elektroenergie betrieben;   Sie   waren   bis   1956   in   Betrieb.   Der   40   m   hohe   Wasserturm   im   Zentrum der   Stadt   wurde   ebenfalls   1886   in   Betrieb   genommen   und   war   durch   Rohre   mit   dem alten   Wasserwerk   an   der   Lippe   verbunden.   Er   diente   als   Wasserspeicher   und   sorgte zugleich    für    den    nötigen    Druck    im    Rohrnetz.    1923    wurde    ein    zweiter    Behälter unterhalb   des   bereits   vorhandenen   erstellt.   Im   heute   zylindrischen   Turm   befinden sich noch große Mauerwerksteile des ursprünglich konischen Turms von 1886. Das   Heimat-   und   Rhein-Deich-Museum Bislich   zeigt   Besuchern   heimatkundliche Fundstücke,        eine        ornithologische Sammlung    sowie    Informationen    zum Rhein          als          Naturraum,          zur Rheinschifffahrt   und   zur   Berufsfischerei sowie    zum    Hochwasserschutz.    Drittes Standbein   des   Heimatmuseums   ist   das Ziegelmuseum       zur       Tradition       der Niederrheinischen Ziegelherstellung. Das   Historische   Rathaus   wurde   im   Jahr 1456   erbaut   und   1698/1700   erweiterte   Rathaus   am   Großen   Markt,   das   im   Zweiten Weltkrieg    total    zerstört    wurde.    Von    2010    bis    2011    wurde    das    Rathaus    wieder aufgebaut. Die   Zitadelle   Wesel   (1688-1722,   1809)   war   die   einstmals   größte   Festungsanlage   des Rheinlands.   Es   existiert   jedoch   nur   noch   ein   -der   Stadt   zugewandter-   gut   erhaltener Rest der Festung. Das    Clever-Tor-Fries    von    1700    stammt ursprünglich   vom   Clever   Tor   und   befindet sich   seit   1975   am   jetzigen   Standort   am Rathaus am Klever-Tor-Platz. Das   Berliner   Tor   ist   das   östliche   Tor   der ehemaligen    Stadtbefestigung.    Es    wurde 1718    bis    1722    im    preußischen    Barock durch   Jean   de   Bodt   erbaut.   Die   Stadtseite des    Tores    besteht    heute    nur    noch    als überdachter   Mauerkubus.   Lediglich   an   der Außenseite    wurden    Figuren,    Reliefs    und die   Abschlusstrophäe   1974   im   beschädigten   und   verwitterten   Zustand   konserviert. Die   1953   von   Eva   Brinkmann   gestaltete   „Trauernde   Vesalia“   ist   ein   Denkmal   auf   dem Bombenopferfeld (Ehrenfriedhof) des Alten Friedhofs in der Caspar-Baur-Straße. Das   1963   von   Hermann   Kunkler   geschaffene   Peter-Minuit-Denkmal   steht   auf   der Verkehrsinsel   im   Kreuzungsbereich   der   Augusta-,   Bismarck-   und   Moltkestraße.   Peter Minuit   wurde   1585   in   Wesel   geboren,   war   Diakon   am   Willibrordi-Dom   und   gründete 1626   Nieuw   Amsterdam,   das   heutige   New   York.   Das   Mahnmal   zur   Erinnerung   an   die Zerstörung   Wesels   im   Zweiten   Weltkrieg   (1964)   von   Hans   Breeker   steht   am   Rande des    Alten    Friedhofs    an    der    Kreuzung    Caspar-Baur-/Lipperheystraße.    Der    unter Denkmalschutz   stehende   Eiskeller   von   Schloss   Diersfordt   stammt   aus   der   zweiten Hälfte    des    18.    Jahrhunderts    und    diente    anfänglich    als    Ölmühle.    Nach    einer grundlegenden   Restaurierung   ab   1995   durch   den   Heimatverein   Diersfordt   wird   das Gebäude heute als Museum und Heimathaus genutzt. Kirchen Lutherhaus Der         evangelische         Willibrordi-Dom (1498–1540)    am    Großen    Markt    ist    eine spätgotische         Basilika         mit         fünf Kirchenschiffen,    der    Turm    wurde    1478 erbaut.     Die     katholische     St.-Johannes- Kirche   in   der   Bislicher   Dorfstraße   ist   eine dreischiffige     romanische     Pfeilerbasilika aus   dem   12.   Jahrhundert,   die   Ende   des 14. Jahrhunderts gotisiert wurde. Die   katholische   Kirche   St.   Mariä   Himmelfahrt   im   Ortsteil   Ginderich   entstand   in   den Jahren    1280    bis    1330    als    romanisch-gotische    Basilika.    Das    1729    errichtete Lutherhaus   ist   die   ehemalige   Kirche   der   Lutherischen   Gemeinde.   Es   dient   heute   als evangelisches      Beratungszentrum      und      wird      für      kirchliche      und      kulturelle Veranstaltungen    genutzt.    1949    wurde    die    katholische    St.-Martini-Kirche    in    der Martinistraße    10    auf    den    Grundmauern    einer    Kaserne    erbaut.    Altarteile    und Heiligenfiguren   stammen   aus   dem   15.   Jahrhundert.   In   der   modernen   katholischen Kirche   St.   Mariä   Himmelfahrt   von   1952   befindet   sich   die   Krypta   der   ehemaligen Dominikaner¬kirche   von   1293.   Ebenfalls   zu   den   modernen   Sakralbauten   zählt   die Friedenskirche   „Zu   den   heiligen   Engeln“   (1956–1958)   des   Architekten   Hans   Schilling in   der   Fusternberger   Straße,   am   Fusternberg,   die   auf   den   Grundmauern   eines   alten Forts    erbaut    wurde.    Weitere    Kirchenbauten    sind    die    evangelische    Schlosskirche Diersfordt   (1775–1780)   und   die   evangelische   Kirche   Büderich   (1835)   nach   einem Entwurf von Karl Friedrich Schinkel. Kornmarkt Der   Kornmarkt   liegt   mitten   in   der   Stadt etwas   nördlich   des   Willibrordidoms.   Ein fränkischer   Gutshof,   der   vermutlich   im 8.     Jahrhundert     an     der     Stelle     des Kornmarktes    stand,    gilt    als    Ursprung der   heutigen   Stadt.   Im   Mittelalter   war der     gepflasterte     Platz     neben     dem „großen     Markt“     einer     der     größten Märkte,    auf    dem    vor    allem    Getreide gehandelt   wurde.   Mitten   auf   dem   Platz befindet   sich   ein   kleiner   Springbrunnen mit   den   Bronzeskulpturen   „Langer   Heinrich“   und   „Bienenkönig“,   zwei   Personen   aus der Weseler Stadtgeschichte, die an diese Zeit erinnern. Heute    ist    der    Kornmarkt    vor    allem    als    Kneipenviertel    Wesels    bekannt.    Der Marktplatz ist umgeben von Bars und Restaurants. Freizeitanlagen Der   Heubergpark   am   Rande   der   östlichen   Innenstadt   und   die   Glacisanlagen   entlang des   ehemaligen   Festungsgürtels   im   Westen   und   Norden   der   Innenstadt   bieten   als Grünanlagen   Erholungsraum   im   Stadtzentrum.   Der   Rheinaue-Park   mit   8,10   km² Gesamtfläche   und   1,559   km²   Wasserfläche   umfasst   den   Segel-   und   Motorflugplatz Römerwardt,   einen   Yachthafen,   Tennishallen   und   -plätze,   eine   Minigolfanlage,   das Auestadion,   das   beheizte   „RheinBad“   und   das   Strandbad   Auesee.   Der   Rheinaue-Park ist     größtenteils     Landschaftsschutzgebiet     und     wird     durch     Rundwanderwege erschlossen.   Das   Schwarze   Wasser,   ein   nährstoffarmer   Heideweiher   als   eines   der ältesten     Naturschutzgebiete     in     Nordrhein-Westfalen,     liegt     nordwestlich     der Innenstadt   inmitten   einer   Dünenlandschaft.   Der   Diersfordter   Wald,   ebenfalls   im Nordwesten   Wesels,   ist   ein   883   ha   großes   Naturschutzgebiet   mit   einem   350   ha großen   Wildgatter.   Der   1040,87   km²   große   Naturpark   Hohe   Mark-Westmünsterland erstreckt   sich   beiderseits   der   unteren   Lippe   bis   nach   Datteln,   im   Norden   bis   Bocholt, Rhede, Borken, Coesfeld und im Süden teilweise bis ins Ruhrgebiet. Das   auf   der   linken   Rheinseite   und   teils   im   Stadtgebiet   gelegene   Naturschutzgebiet Bislicher   Insel   gilt   als   ein   wichtiger   Gänserastplatz.   Weitere   im   Stadtgebiet   gelegene Naturschutzgebiete   sind   die   Gebiete   Droste   Woy   und   Westerheide,   Rheinaue   Bislich- Vahnum,   Rheinvorland   bei   Perrich   und   Weseler   Aue   sowie   die   teils   im   Stadtgebiet gelegenen Gebiete Großes Veen und Rheinvorland östlich von Wallach. Radtourismus Die   Radfernwege   NiederRheinroute,   Rheinradweg,   Römerroute,   Rundkurs   Ruhrgebiet und   die   „Kulturroute“   an   Lippe   und   Issel   lassen   sich   von   Wesel   aus   befahren.   Für das   Stadtgebiet   Wesel   existieren   Radwanderkarten   mit   insgesamt   10   thematischen Routen mit Erläuterungen zu historischen und naturkundlichen Besonderheiten. Infrastruktur und Wirtschaft, Verkehr, Schienen- und Busverkehr Der   Bahnhof   Wesel   liegt   ungefähr   700 m   südöstlich   des   Stadtzentrums   an   der Hollandstrecke,    von    der    in    Wesel    die Bocholter Bahn abzweigt. Im             Schienenpersonennahverkehr verkehren   hier   der   Rhein-Express   (RE 5),   die   RegionalBahn   „Der   Weseler“   (RB 35),   die   Rhein-Niers-Bahn   (RB   33)   und die   RegionalBahn   „Der   Bocholter“   (RB 32).   Darüber   hinaus   ist   Wesel   im   SPNV über   zwei   weitere   Stationen   angebunden,   den   Haltepunkt   „Wesel-Feldmark“   an   der Strecke   nach   Emmerich,   der   von   dem   RE   5   und   in   der   Hauptverkehrszeit   von   der   RB 35   bedient   wird,   und   den   Haltepunkt   „Blumenkamp“   an   der   Strecke   nach   Bocholt, der von der RB 32 bedient wird. Im   Straßenpersonennahverkehr   verkehren   vom   Bahnhof   Wesel   zur   Verknüpfung   mit den Gemeinden die Schnellbus-Linien SB 3 Wesel–Hünxe–Dinslaken SB 6 Wesel–Xanten SB 7 Wesel–Alpen–Issum–Geldern SB 21 Wesel–Schermbeck–Dorsten sowie    zwölf    weitere    Regional-    und    drei    Stadtbuslinien    zur    räumlichen    und innerstädtischen   Erschließung,   die   von   der   zur   Rhenus-Veniro-Gruppe   gehörenden NIAG   betrieben   werden.   Für   den   gesamten   öffentlichen   Personennahverkehr   gilt   der Tarif   des   Verkehrsverbunds   Rhein-Ruhr   und   tarifraumüberschreitend   der   NRW-Tarif. Zwischen   dem   6.   November   1914   und   dem   31.   Dezember   1966   verkehrte   in   der Stadt die Kleinbahn Wesel-Rees-Emmerich. Straßen Wesel    ist    über    die    Anschlussstellen    5    Hamminkeln,    6    Wesel    und    7    Hünxe    der Bundesautobahn   3   (E   35)   sowie   die   Anschlussstelle   6   Alpen   der   Bundesautobahn   57 (E   31)   und   die   Bundesstraßen   8,   58   (mit   der   einzigen   Rheinbrücke   im   Kreis   Wesel bei    Rheinstrom-km    814),    70    und    473    an    das    Fernstraßennetz    angebunden. Zusätzlich   wird   das   Stadtgebiet   durch   vier   Landesstraßen   erschlossen.   Zwischen 2005   und   2009   wurde   für   die   Rheinbrücke   aus   dem   Jahr   1950   ein   Ersatzneubau stromabwärts,   unmittelbar   neben   der   alten,   errichtet.   Wesel   –   seit   1995   Mitglied   in der   Arbeitsgemeinschaft   fahrradfreundliche   Städte   und   Gemeinden   in   Nordrhein- Westfalen   –   bietet   optimale   Bedingungen   für   nichtmotorisierte,   individuelle   Mobilität im   räumlichen   Nahbereich,   vorzugsweise   mit   dem   Fahrrad,   zu   Fuß,   aber   auch   mit anderen Verkehrsmitteln (z. B. Inlineskates, Kickboards, Skateboards u. a.). Für Fußgänger- und Radfahrer verkehren von Ostern bis Oktober die   Rheinfähre   „Keer   Tröch   II“   von   Wesel-Bislich   nach   Xanten   bei   Rheinstrom-                km 823 und die   Lippefähre   „Quertreiber“,   eine   Gierseilfähre   in   Höhe   des   Umspannwerks         der RWE Rhein-Ruhr. Wasserstraßen und Häfen In   Wesel   mündet   der   Wesel-Datteln-Kanal   (Länge   im   Stadtgebiet:   6,7   km)   in   den Rheinstrom   (Länge   im   Stadtgebiet:   17   km),   der   die   Grundlage   für   die   betriebenen Häfen,    den    Rhein-Lippe-Hafen    Wesel    (Rheinstrom-km    813),    den    Städtischen Rheinhafen   Wesel   und   den   Staatlichen   Schutzhafen   Wesel   (beide   Rheinstrom-km 815)   bildet.   Die   Lippe   mündet   ebenfalls   in   Wesel   in   den   Rhein,   bis   Anfang   des   20. Jahrhundert wurde dort der Lippehafen Wesel betrieben. Luftverkehr Wesel   besitzt   einen   als   Sonderlandeplatz   eingestuften   Flugplatz   mit   Graspiste,   der zwischen    Rhein    und    Stadt    gelegen    ist.    Der    Flugplatz    ist    an    den    Wochenenden regelmäßig   geöffnet   und   kann   von   Segelflugzeugen   und   Motorflugzeugen   bis   zu einer Abflugmasse von 2 t angeflogen werden. Öffentliche Einrichtungen Behörden u. a. Wesel   ist   Sitz   des   Kreises   Wesel   sowie der         Kreispolizeibehörde         Wesel. Außerdem   haben   die   Agentur   für   Arbeit, das      Jobcenter      Kreis      Wesel,      das Amtsgericht    Wesel,    das    Arbeitsgericht Wesel    und    das    Landwirtschaftsgericht ihren    Sitz    in    Wesel,    wie    auch    das Deutsche    Rote    Kreuz,    die    Johanniter- Unfall-Hilfe,   der   Malteser   Hilfsdienst   die Kreishandwerkerschaft,   das   Finanzamt, das      Staatliche      Forstamt      und      die Telefonseelsorge    Niederrhein    /    Westmünsterland    (evang./kath.).    Der    Bau-    und Liegenschaftsbetrieb   NRW,   die   Landwirtschaftskammer   Rheinland,   der   Landesbetrieb Straßenbau      Nordrhein-Westfalen,      der      Technische      Überwachungsverein,      die Niederrheinische   Industrie-   und   Handelskammer,   die   Wasserschutzpolizei   sowie   die Bundesanstalt   Technisches   Hilfswerk   (THW)   sind   mit   einer   Kreisstelle,   Niederlassung beziehungsweise Zweigstelle in Wesel vertreten. Wesel   ist   NATO-   und   Bundeswehrstandort.   In   der   Schill-Kaserne   ist   unter   anderem der   Deutsche   Anteil   des   1st   NATO   Signal   Bataillon   stationiert.   Das   zuvor   in   Wesel stationierte   Fernmeldebataillon   284   wurde   aufgelöst   und   als   Deutscher   Anteil   in   das 1st NATO Signal Bataillon überführt. Krankenhäuser, Altenheime Im    gesundheitlichen    und    Pflegebereich existieren       für       Wesel       und       sein Einzugsgebiet    zwei    Krankenhäuser,    das Evangelische      Krankenhaus      mit      305 Betten   und   das   Marien-Hospital   mit   422 Betten,    zwei    REHA-Zentren    sowie    fünf Seniorenheime. Beratungsstellen In   Wesel   gibt   es   Beratungsstellen   der   AIDS-Hilfe   Duisburg/Kreis   Wesel,   für   Alkohol- und   Drogengefährdete,   des   Arbeiter-Samariter-Bundes,   der   Arbeiterwohlfahrt,   des Caritasverbandes,   des   Deutschen   Kinderschutzbundes,   des   DGB,   des   Diakonischen Werks,   für   Homosexuelle,   des   Internationalen   Bundes,   der   Johanniter-Unfall-Hilfe, des   Malteser   Hilfsdienstes,   des   Sozialdienstes   katholischer   Frauen,   des   VdK,   der Verbraucherzentrale    NRW,    und    des    Weißen    Rings,    je    eine    Evangelische    und Katholische      Familienbildungsstätte      und      der      Arbeiterwohlfahrt      sowie      eine Frauenberatungsstelle        mit        angeschlossenem        Mädchentreff        und        das Mehrgenerationenhaus Wesel Quelle: Wikipedia, siehe Impressum/Disclaimer                                           > zurück zum Start <
Lothar Herbst © by lothar-herbst.de  / Since 1998 until today                                                   first edition: 31.12.2013, last update: 25.05.2018
Rundgang Mein   Rundgang   führt   uns   zunächst   vom Bahnhof    Wesel    über    das    Berliner    Tor durch die Innenstadt-Einkaufsmaile. Mir     fiel     ganz     besonders     die     neue Pflasterung    auf,    die    erst    kürzlich    fertig wurde.    Die    Medien    berichteten    kritisch darüber,   ich   persönlich   finde   die   Neuerung in Ordnung. Alles   ist   schön   sauber   gehalten.   Hier   gibt es   übrigens   ein   sehr   leckeres   Eis   und   das lasse ich mir auch nie nehmen. Später   überqueren   wir   beim   Kaufhof   die Straße   und   bummeln   weiter   unserer   Nase nach,      bis      wir      am      Willibrordi-Dom angekommen sind. Eine    Besichtigung    sollte    man    auf    jeden Fall   mit   einplanen,   schon   allein   um   die Fotos     der     Zerstörung     nach     dem     2. Weltkrieg    zu    sehen.    Man    glaubt    nicht, dass   man   aus   diesem   Haufen   noch   den schönen    Dom    wiederherstellen    konnte. Leider   war   es   mir   heute   nicht   möglich, Innenaufnahmen vom Dom zu machen. Mein    Weg    führte    mich    auch    auf    den Kornmarkt.   Einmal   beim   Polen   eingekehrt und lecker gegessen und getrunken. Noch   ein   paar   Aufnahmen   hier   gemacht und   schon   ging   es   wieder   weiter   zurück   in Richtung    über    die    Apollopassage    zum Berliner Tor. Dann    ging    es    mit    dem    Auto    zunächst weiter   in   die   Fischertorstraße   bis   an   den Rhein,   noch   einmal   ca.   1000   m.   Hier   an der   Rheinpromenade   legt   die   “Riverlady” an,   ein   Raddampfer,   mit   dem   man   allein oder        in        Gruppen        den        Rhein entlangschippern kann. In    den    Sommermonaten    finden    diverse Feste    statt,    oder    man    kann    auf    einem Kirmesplatz seine Bratwurst essen. Wenn   wir   weiter   die   Promenade   entlang laufen,   kommen   wir   an   die   Restauration QStall    vorbei,    hier    kann    man    sich    bei einem    Bierchen,    oder    bei    einem    Kaffee mit Kuchen den Tag versüßen. Wenn   wir   weiter   gehen,   kommen   wir   an dem   Rheinfreibad   vorbei,   schön   gelegen und   mit   Sicherheit   immer   die   Schiffe   im Blickfeld,    die    hier    hinauf    und    hinunter fahren.   Hier   liegt   auch   ein   Minigolfpark, wer das braucht. Noch     weiter     geht     es     dann     an     den Jachthafen    vorbei.    Hier    ist    dann    auch schon   fast   Schluss   mit   unseren   Rundgang und   wir   gehen   wieder   zurück   zum   Berliner Platz in die Innenstadt. Wieder    angekommen    in    der    Innenstadt habe   ich   mir   ein   Leckerchen   im   Kaiserhof am Bahnhof gegönnt. Alles   in   Allem   war   es   ein   sehr   schöner gelungener   Tag   in   Wesel,   die   ihr   Flair   ganz besonders    in    den    Sommermonaten    hat. Parkprobleme   hatte   ich   noch   nie   und   so kann    ich    diese    Stadt    ganz    besonders empfehlen. Autor: Lothar Herbst, 01.01.2014 Und hier noch ein paar Fotos
zur Foto-Slideshow in HD zur Foto-Slideshow in HD Wesel, Hansestadt am Niederrhein